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Herbstwanderung Schwarzwald Hornberg 2021

17. Oktober 2021
Turnen - Jedermänner

 

Das Ziel der jährlichen Herbstwanderung war in diesem Jahr der Schwarzwald um Hornberg. Wir hatten ein nettes Hotel auf dem Fohrenbühl, der Passhöhe zwischen Hornberg und Lauterbach. In diesem Jahr waren wir schon Ende September unterwegs und hatten sehr großes Glück mit dem Wetter. Jeden Tag Sonne pur und angenehme Temperaturen.

 

Am Tag der Ankunft gab es schon fast traditionsgemäß ein Frühstück am Ankunftsort. Danach belegten wir kurz die Zimmer und machten uns dann schnell auf zur ersten Wanderrunde. Vom Hotel ging es über das Gedächtnishaus auf einem Rundweg über Felder, Wiesen und durch Wälder. Das „rauf und runter“ hielt sich in Grenzen. Dank des herrlichen Wetters genossen wir eine kurze Mittagspause im Freien. Ein überraschend auftauchender „Felsenkeller“ brachte ein kühles Getränk zu Tage, was wohlwollend von Allen angenommen wurde. Kleiner Wehrmutstropfen: Ein „paar Meter“ mussten wir eine Straße benutzen, aber zum Glück gab es wenig Verkehr.  Etwas erschöpft erreichten wir dann am späten Nachmittag unser Quartier. Hier wurden die Ereignisse des Tages auf der sonnigen Terrasse besprochen, bevor es dann ein leckeres Abendessen gab. In gemütlicher Runde ließen wir den Tag ausklingen.

 

Am Donnerstagmorgen ging es nach einem gemütlichen Frühstück dann wieder auf Schusters Rappen los. Wir besuchten den Aussichtspunkt „Hornberg“, ein versteckter Aussichtspunkt am Bergrand, gingen weiter auf breiten Wegen, „verliefen“ uns wegen fehlender Wegmarkierung, kürzten dadurch das Tagespensum etwas ab, und „mäanderten“ durch die herrliche Gegend und fanden einen schönen sonnigen Platz für die Mittagspause. Hierbei stellten wir dank einer netten Dame, in deren Nähe wir Mittag machten, fest, dass aufgrund des Aufbaus von drei Windrädern die Wegmarkierung geändert, jedoch nicht wieder zurückgenommen worden war. Also hieß es wieder, zurück zur letzten Abzweigung. Aufgrund des Neubaus der drei Windräder hat sich das Landschaftsbild auch stark verändert. Denn was auf der Karte als „Wegle“ gekennzeichnet war, entpuppte sich nun als breite Schotterstraße. Aber dennoch fanden wir den Weg, obwohl ja unser jahrelang geschulter Wanderführer Wolfgang gesundheitsbedingt fehlte. Von der Höhe ging es dann steil bergab durch dichten Wald, um dann „kurz“ vor dem Ziel wieder bergauf zu laufen. Aber alles in allem kamen wir froh, wenn auch etwas müde, wieder in unserem Hotel an. Die Tour war dann doch länger als gedacht, aber alle waren froh, diese mitgemacht zu haben. Und ein kühles Getränk auf der Sonnenterrasse ließen die Strapazen schnell vergessen. Ein gutes Abendessen und ein gemütlicher Abend rundeten den Tag ab.

Am Freitag fuhren wir nach dem Frühstück mit den Autos ein paar kurze Kilometer runter nach Hornberg. Ziel war der Panoramaweg um Hornberg herum. Dieser Panoramaweg entpuppte sich als Höhenmeter fressender Rundweg, belohnte uns aber immer wieder mit herrlichen Ausblicken, nicht nur auf Hornberg. An der alten Burg von Hornberg rasteten wir im Freien und genossen eine ausgedehnte Mittagspause. Anschließend wurde der Burgfried bestiegen und wir lauschten der Geschichte vom Hornberger Schießen. Quer über die Bühne der Freilichtbühne ging es dann durch Hornberg zurück zum Parkplatz und auf die Rückfahrt ins Hotel.

Fazit: Eine anstrengende Tour mit vielen Höhenmetern, zeitweise traumhaften Wegen am Bergesrand, herrlichen Aussichten und dem einen oder anderen Tropfen Schweiß.

Ein gemütlicher Rückblick auf der Sonnenterrasse des Hotels ließ einen schnell wieder die Anstrengungen des Tages vergessen. Nach dem wieder sehr leckeren Abendessen gab es dann für alle eine Runde Kegeln, bei der es mit viel Elan um den Gruppensieg ging. Es stellte sich aber heraus, dass beide Gruppen gleich gut waren!

 

Nach drei Tagen Natur pur war am letzten Tag Kultur angesagt. Ein Ausflug in das Schwarzwald Freilichtmuseum Vogtsbauernhof stand auf dem Programm. Dank Gutschein und Gästekarte kamen wir hier zu seinem sehr günstigen Preis in das Areal nach dem Vorzeigen vom Impfpass rein. Ein ausgedehnter Rundweg durch die wunderbaren Gebäude und über die gesamte Anlage ließen das Gefühl für frühere Zeiten wieder aufkommen. So manches dort ausgestellte Arbeitsgerät kannte der eine oder andere noch aus eigener Zeit! Und zum Abschluss musste einfach ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte und ein guter Kaffee herhalten. So gestärkt ging es dann wieder gen Heimat. Ohne Stau und Unterbrechung landeten wir wieder in heimischen Gefilden, wo bei einem kleinen Vesper und einem kühlen Getränkt wir die Tage Revue passieren konnten.

Ergebnis: Es waren vier wunderbare Tage, nicht nur Dank des herrlichen Wetters, sondern auch aufgrund der schönen Touren durch eine wirklich wunderbare Gegend. Wieder mal war eine tolle Truppe beisammen und alle genossen die gute Organisation des Ausfluges. Ein herzlichen Dank an die drei Fahrer, die uns 10 Personen heil und gesund hin und her fuhren. Es ist leider immer wieder notwendig das Auto zu benutzen, weil das Erreichen der Ziele mit öffentlichen Verkehrsmitteln doch fast unmöglich ist.

 

 


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