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Kleinsachsenheim gibt Meisterschaft aus der Hand

10. März 2018
Volleyball - Damen 1

Nix war’s mit dem Meistertitel. Die vier Punkte vom letzten Heimspieltag waren zu wenig, um den TV Lauffen von Platz 1 der Bezirksliga Nord zu verdrängen. Schon im ersten Spiel gegen die SG Bitzfeld-Untersteinbach, das mit 2:3 (20:25; 19:25; 25:20; 25:18; 6:15) verloren ging, war die Entscheidung gefallen. Das mit 3:0 (25:12; 25:20; 25:13) gewonnene zweite Spiel gegen die TSG Heilbronn hatte so nur noch statistischen Wert. Kleinsachsenheim wäre auch bei einer Niederlage gegen den Tabellenletzten nicht mehr vom 2. Platz zu verdrängen gewesen.

Sehr motiviert, aber durch Verletzung und die Erkältungswelle innerhalb der Mannschaft geschwächt, begannen die Kleinsachsenheimerinnen das Spiel. Schnell zeigte sich aber, dass die SG sich durch das Aufschlagspiel der Gastgeberinnen nicht in Verlegenheit bringen ließ und mit gekonnten Angriffen ihrerseits punktete. Dazu kam noch ein exzellenter, hoher Block, der den Kleinsachsenheimerinnen bei ihren Angriffen sehr zu schaffen machte. Der schnelle 6-Punkte-Rückstand war so nicht mehr wettzumachen, Untersteinbach gewann mit 25:20 den ersten Satz. Mit veränderter Aufstellung und einer spieltaktischen Umstellung lief das Kleinsachsenheimer Spiel zunächst deutlich besser und brachte ihnen auch eine 14:13-Führung. Zahlreiche leichte Fehler der Gastgeberinnen brachten Untersteinbach zurück ins Spiel und zum 25:19-Satzgewinn.

Herschenken wollten die Kleinsachsenheimerinnen das Spiel allerdings nicht. Und so knieten sie sich nochmals richtig in das Spiel rein. Unter Führung der Libera Ramona Joos agierten vor allem die Annahme und die Abwehr deutlich verbessert und dies war die Grundlage für einen guten, variablen Spielaufbau, der letztlich entscheidend dazu beitrug, den Satz mit 25:20 zu gewinnen. In Durchgang vier konnte sich keine der beiden Mannschaften einen entscheidenden Vorteil erspielen. Dies änderte sich erst, als Sina Krebs beim Stand von 16:18 zum Aufschlag kam, und die Mannschaft mit deren Hilfe neun Punkte in Folge zum 25:18-Satzgewinn machte.

Im Tie-Break des fünften Satzes wich die Euphorie beim TSV schnell der Enttäuschung über den Spielverlauf. Auf Kleinsachsenheimer Seite ging nichts mehr, Untersteinbach holte sich den Sieg mit einem deutlichen 15:6.

Die Sorge des Trainers über fehlende Motivation bei der Mannschaft in diesem zweiten und bedeutungslosen Spiel gegen Heilbronn war glücklicherweise völlig unberechtigt. Sie zog ihr druckvolles Spiel gegen einen deutlich schwächeren Gegner konsequent durch und holte sich den ersten Satz mit 25:12. Der zweite Satz war bis zum 24:14 ein Spiegelbild des ersten. Ein richtiger Durchhänger bescherte Heilbronn allerdings sechs Punkte, ehe der siebte Satzball den 25:20-Satzgewinn für den TSV brachte. Der dritte Satz (25:13) war dafür wieder eine eindeutige Angelegenheit gegen die überforderten Heilbronnerinnen.

Der zweite Tabellenplatz ist gleichbedeutend mit der Teilnahme an einer Aufstiegsrelegationsrunde, an der die anderen drei Tabellenzweiten der insgesamt vier Bezirksligen im VLW sowie die beiden Drittletzten der beiden Landesligen teilnehmen und einen weiteren Aufsteiger ausspielen werden.

Es spielten: Barth; Friedrich; Holter; Joos; Kattari; Krebs; Kropatsch; Wild. 


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