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Kein Titel für Kleinsachsenheim

29. April 2018
Volleyball - Damen 1
Hintere Reihe (von links): Aline Müller, Sina Krebs, Melanie Wild, Yvonne Kropatsch, Trainer Degenhard Krietsch, Lea Barth. Vordere Reihe (von links): Marie Schiffer, Stefanie Friedrich, Meike Kattari, Katja Holter, Ramona Joos.

Im letzten Spiel der Saison 2017/2018 blieb den Volleyballerinnen des TSV Kleinsachsenheim der Sieg versagt. Sie verloren das Bezirkspokalfinale gegen den Bezirksligarivalen SG Bitzfeld-Untersteinbach nach genau zwei Stunden Spielzeit denkbar knapp mit 2:3 (21:25; 29:27; 23:25; 25:18; 11:15). Qualifiziert für das Finale hatten sich die Kleinsachsenheimerinnen im unmittelbar zuvor gespielten Halbfinale gegen den A-Ligisten MTV Ludwigsburg 3 durch einen souverän herausgespielten 3:0-Erfolg (25:9; 25:16; 25:11).

Der TSV legte gegen Untersteinbach los wie die Feuerwehr und ging vom Start weg mit 8:0 in Führung. Die überrumpelten Untersteinbacherinnen fingen sich aber mit zunehmender Satzdauer und nutzten ihre „Lufthoheit“ bei Block und Angriff weidlich aus. Bei 17:17 hieß es zum ersten Mal Ausgleich. Einmal in Fahrt, setzten sie ihren Lauf fort und gewannen den ersten Satz mit 25:21. Im zweiten Satz setzten sich die Kleinsachsenheimerinnen deutlich besser in Szene. Zwar war jeder Punkt durch lange Ballwechsel heiß umkämpft, ab der Mitte des Satzes hielten sie jedoch konstant einen 3-Punkte-Vorsprung. Beim 24:22 hatten die TSV-Damen zwei Satzbälle – und beide wurden vergeben. Es zeugt von großer Moral, dass sie sich nicht unterkriegen ließen, ihrerseits drei Satzbälle abwehrten und den eigenen dritten Satzball zum 29:27-Satzgewinn verwandelten. Genauso umkämpft war auch der dritte Durchgang – lange Ballwechsel, 26 Minuten Satzdauer, doch diesmal hatte die SG die besseren Karten auf ihrer Seite und gewann mit 25:23. Die Kleinsachsenheimerinnen steckten diesen erneuten Rückstand unbeeindruckt weg und stabilisierten ihr Spiel auf hohem Niveau. Gute Aufschläge und Blockaktionen verunsicherten den Gegner derart, dass der 25:18-Satzgewinn eine schnelle Angelegenheit war. Wie schon in den beiden Verbandsspielen zuvor musste auch jetzt der Tiebreak die Entscheidung bringen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, beide Abwehrreihen glänzten mit unbändigem Einsatzwillen, und so dauerte dieser bis 15 Punkte gespielte Satz länger als der vorherige bis 25 Punkte. Und wie in den Verbandsspielen zuvor mussten sich die Kleinsachsenheimerinnen knapp mit 11:15 geschlagen geben.

In der Verbandsrunde belegten sie hinter dem TV Lauffen mit einem einzigen Punkt Rückstand den zweiten Platz in der Bezirksliga. Da Lauffen auf sein Aufstiegsrecht verzichtete, werden die Kleinsachsenheimer Volleyballerinnen in der nächsten Saison wieder in der Landesliga antreten.

TSV: Barth; Epple; Friedrich; Geiger; Hanczuk; Holter; Joos; Kattari; Kaupert; Krebs; Kropatsch; Müller; Schiffer; Wild.

Ebenfalls eine Liga höher spielen die Damen 2 des TSV Kleinsachsenheim. Sie schafften in der B-Klasse das Kunststück, ohne Niederlage die Meisterschaft zu erringen und werden nächstes Jahr in der A-Klasse spielen. Den Erfolg komplett machen die Herren der SG TSV Kleinsachsenheim / VC Freudental, die als Meister der A-Klasse in die Bezirksliga aufsteigen. 

 


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